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Medium
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GT4202R Ported Shroud
Allgemeine Informationen zu Garrett-Turboladern!
Wieso kugelgelagerte Garrett-Turbolader?
Garrett bietet als einziger Hersteller eine Lagerung der Rumpfgruppe über Keramik Kugellager an, welche auch im Alltag sicher funktioniert. Der Vorteil der Kugellagerung im Vergleich zur herkömlichen Gleitlagerung liegt in dem verbesserten Ansprechverhalten des Turboladers. Ausserdem entfällt die Notwendigkeit der permanenten Gleitlagerung der Welle, was für gewöhnlich die Schwachstelle herkömmlicher Turbolader darstellt. Ni-Resist-Technologie
Immer effizienter werdende Motoren sowie immer höhere Leistungsziele von Tunern in Verbindung mit schärferen Abgasvorschriften führen zwangsläufig zu höheren Abgastemperaturen. Normale Turbolader haben Ihre maximale Arbeitstemperatur bei ca. 890-920°C. Mit der Ni-Resist Technologie bietet Garrett in Verbindung mit den Inconel-Turbinenrädern dem anspruchsvollen Tuner die Möglichkeit die Abgastemperaturen auf bis 1,020°C zu erhöhen ohne den Turboldader zu schädigen. Dadurch können die Motoren wesendlich besser und effizienter abgestimmt werden, was letztendlich ein Plus an Leistung bedeutet.
Ported-Shroud-Technologie
Eine weitere Grenze für Turbolader stellt die Pumpgrenze dar. Wird diese Grenze unterschritten fließt die komprimierte Luft entgegen der eigentlichen Richtung über die Kompressorschaufeln zurück in den Saugbereich des Turboladers. Dieses schnelle sich wiederholende Abreißen des Luftstromes führt neben einem starken Effizienzabfall zu einer hohen Lagerbelastung in der Rumpfgruppe des Laders und sollte stets vermieden werden. Da dieses Phänomen vorwiegend bei größeren Turboladern auftritt hat Garrett hierzu für einige Lader ported-shroud Kompressorgehäuse eingeführt, die diesem Effekt mit einer Art Überströmkanal entgegenwirken.
Besonderheiten bei kugelgelagerten Turboladern
Verdrehen der Anschlüsse
Bei allen Rennsportturboladern können die Turbinen- und Verdichtergehäse verdreht werden, um den Turbolader an verschiedene Fahrzeugtypen anzupassen. Hierzu müssen entweder die Schrauben, V-Band-Schellen oder Sprengringe gelöst werden. Nun können die Gehäuse frei gedreht werden. Ist der Turbolader mit einem internen Wastegate ausgestattet, sind folgende besondere Maßnahmen zu beachten:
Trennen Sie die Druckdose von der Wastegateklappe. Nach dem Versetzen der Druckdose kann es notwendig sein diese zu rekalibrieren. (Eine falsche Einstellung kann die Beschädigung des Motors zur Folge haben)
Wasserkühlung
Kugelgelagerte Rumpfgruppen erzeugen auf Grund ihrer Bauweise eine höhere Lagertemperatur als gleitgelagerte Turbolader. Um die Rumpfgruppe zu kühlen und damit die Lebensdauer des Turboladers zu verlängern, ist es notwendig, die Wasserkühlung sicherzustellen. Bei ordnungsgemäßen Anschluss der Kühlleitungen ist der Kühlprozess auch nach dem Ausschalten des Motors noch durch des Wasserkammereffekt aktiv.
Ölversorgung - Zulauf
Minimaler Öldruck im Leerlauf: 0,7 bar (10psi)
Minimaler Öldruck bei maximalem Drehmoment: 2,1 bar(31psi)
Minimaler Innendurchmesser der Ölzuleitung: 4mm
Ein zusätzlicher Restriktor in der Ölzuleitung wird empfohlen, wenn der maximale Motoröldruck über 4,1 bar (60psi) liegt. Ölversorgung - Rücklauf
Der Innendurchmesser des Ölrücklaufes sollte nicht kleiner als der Auslass an der Rumpfgruppe sein. Es ist wichtig, dass der Auslass nach unten zeigt und in der Leitung keine scharfen Biegungen oder Kanten ausweißt. Ausßerdem darf der Rücklauf an keiner Stelle "Bergauf" verlaufen. Der Rücklauf sollte unter mindestens 35° zur Horizontalen verlaufen.
Eine fehlerhafte Öldruckführung kann zum Ölverlust innerhalb des Turboladers führen.
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